| ProChristmobil tourt für den Glauben |
"Container der Hoffnung" kommen nach Ansbach
Auftakt am 15. 09. 2008 mit Dekan Hans Stiegler
Ansbach, im September 2008 - Die Tour ProChristmobil, die am 1. Juli ihren Auftakt in Chemnitz hatte,
macht jetzt Station in Ansbach - und zwar vom 15. bis 21. September. Die "Container der
Hoffnung" werden am 15. September mit Spezialfahrzeugen ins Zentrum der Stadt gebracht und
dort ab 8.00 Uhr morgens auf dem Karl-Burkardt-Platz direkt vor der Residenz aufgestellt.
Offiziell eröffnet werden die begehbaren Container am Dienstag, den 16. September 2008 um 12:00.
Nach kurzer Begrüßung wird das Thema Zweifeln und Staunen dramatisch in Szene gesetzt. Anschließend
spricht Dekan Hans Stiegler, bevor er mit den Teilnehmern die Container besucht. Träger des Projektes
ist ProChrist e. V., eine überkonfessionelle Initiative von Christen unterschiedlicher Kirchen. Die
bundesweite, neunmonatige Tournee für den Glauben wird von Kirchen und Gemeinden entlang der Route durch
alle Regionen Deutschlands sowie in Teilen Österreichs unterstützt. In Ansbach organisieren verschiedene
Gemeinden und soziale Verbände die Aktion. Dazu gehören: die Evangelische Allianz Ansbach, das Blaue Kreuz
Ansbach, die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinden, St. Johannis Ansbach und Christuskirche-Meinhardswinden,
der CVJM-Leutershausen e.V., die Landeskirchliche Gemeinschaft Ansbach, die Volkmission Ansbach.
Die auffällig lackierten Container - der eine orange mit der Aufschrift "Staunen", der andere blau mit der Aufschrift
"Zweifeln" werden von Dienstag bis Freitag jeweils in der Zeit von 11:30 bis 18:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 18:00 Uhr
geöffnet. Zum Abschluss der "Hoffnungswoche" findet am Sonntag, den 21. September 2008, um 9:30 Uhr in der St. Johanniskirche
statt, zu dem auch Oberbürgermeisterin Carda Seidel eingeladen ist. Anschließend treffen sich die Teilnehmer zum Kaffee an
den Containern.
Multimedial ausgestattete Container
Die riesigen Überseecontainer sind multimedial ausgestattete Gesprächs- und Erlebnis-Räume. Unter dem Motto
"Zweifeln und Staunen" befragen sogenannte Hoffnungsträger Passanten im Umfeld der Container, was sie persönlich
bewegt und laden sie zu einem Gespräch über den Glauben in die Welt der Hoffnung der begehbaren Container ein.
Hier gibt es nachdenkliche Impulse und kurze Filmdokumentationen persönlicher Lebens- und Glaubensgeschichten von
Menschen, die durch den Glauben neue Hoffnung gewonnen haben. "Die Menschen sollen spüren, dass sie gefragter sind,
als sie glauben", erläutert der Initiator von ProChrist Pfarrer Ulrich Parzany.
Die Hoffnungsträger verteilen dazu "Mini-Container der Hoffnung" an Passanten und Interessierte.
Diese enthalten eine Karte, auf der die Menschen ihre persönlichen Anliegen aufschreiben können.
Die Minicontainer mit den ausgefüllten Karten können in den "Containern der Hoffnung" abgegeben werden
verknüpft mit dem Angebot, dass Christen für diese Anliegen beten.
Christen wollen im Gebet bewegen, was Menschen bewegt
Wie die 70 "Kleinsten Kirchen der Welt", die 2005/2006 als rollende Gesprächsoasen für Aufsehen in ganz Deutschland
und im benachbarten Ausland gesorgt haben, wird das neue Projekt ProChristmobil "Container der Hoffnung" von Kirchen
und Gemeinden in den Städten und Orten entlang der Route unterstützt. "Wir haben uns gefragt, was könnte Menschen von
heute motivieren, ihrem persönlichen Zweifeln und Staunen Ausdruck zu geben? Mehr noch, diese sogar an Gott zu richten",
fährt Parzany fort. "So entstand die Idee, Menschen persönlich zu fragen, woran sie zweifeln und worüber sie staunen."
Die Bewegung ProChrist
Bei ProChrist handelt es sich um eine überkonfessionelle Bewegung, die keine eigene Kirche ist und auch nicht sein will.
Vielmehr geht es darum, bestehende Kirchengemeinden in ihrer Arbeit vor Ort zu unterstützen. 2009 veranstaltet ProChrist
zum siebten Mal seit 1993 acht aufeinander folgende Abende, die zum "Zweifeln und Staunen" einladen. "Die Besucher sollen
in Bewegung kommen und motiviert werden, sich mit dem christlichen Glauben auseinander zu setzen, Fragen zu stellen und
Antworten zu suchen", erklärt Parzany. Initiatoren der Veranstaltung sind Christen aus verschiedenen Kirchen und Konfessionen.
In einem Kuratorium haben sich prominente Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche
in Deutschland, Landesbischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, die Unternehmer Norman Rentrop, Dr. Heinz-Horst Deichmann, Friedhelm Loh,
Joachim Loh, der Fernsehmoderator und Bestseller-Autor Peter Hahne, die Politiker Dr. Günter Beckstein (Bayerischer Ministerpräsident),
Christine Lieberknecht (Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit in Thüringen), Christian Wulff (Ministerpräsident von Niedersachsen),
Dr. Hans-Jochen Vogel (Bundesminister a. D.), Frank-J. Weise (Vorstand Bundesagentur für Arbeit) und viele andere hinter die Aktion gestellt.
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